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Coil-Handling im Anlagenbereich |
Mit dem GRUSE Coil-Handling-Programm werden Fertigungsanlagen wirtschaftlicher!
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Stahlblech, Aluminium, Papier oder Kunststoff werden schonend und sicher den Produktionsprozessen zugeführt bzw. abtransportiert. Ob es sich dabei um Längsteilanlagen, Querteilanlagen oder Hochleistungsmaschinen mit zusätzlichen Stanz-, Biege- oder Profilierungsmaschinen handelt, GRUSE hat hierfür ein umfangreiches, ausgereiftes Programm.
Werden Materialien von der Rolle verarbeitet, sind kurze Wechselzeiten an den Auf- oder Abhaspelstationen erforderlich. Für alle Abläufe, welche mit der Verkettung oder Pufferung zusammenhängen, hat GRUSE mit Bundhubwagen und Bundlagern, Dreh-, Kipp- und Wendevorrichtungen Komponenten, um solch komplexen Produktionsabläufen den Charakter von Hochleistungsanlagen zu vermitteln.
Damit bereits in der Planungsphase alles richtig integriert wird, sorgt dafür ein qualifiziertes Beratungsteam mit langjähriger Erfahrung auf dem Sektor Coilhandling.
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Maßgeschneiderte Lösung für die Blechverarbeitung
Coil-Hub- und Transportsysteme zur Haspelbeschickung und -entsorgung
Von der Anlieferung über den gesamten innerbetrieblichen Transport bis hin zur Anlagenbeschickung und Verpackung, alle denkbaren Coils werden entsprechend der Prozessabläufe zum richtigen Zeitpunkt zur jeweiligen Verarbeitungsstelle transportiert.
Die zunehmende Anforderung an Leistung und Wirtschaftlichkeit machten eine Weiterentwicklung von Hub- und Transportsystemen erforderlich. Mehr denn je stellte sich die Frage nach dem jeweils richtigen Hub-, Transport- oder Stapelsystem. Die gängigen Transportabläufe mit Kran oder Stapler mussten durch schnellere und exaktere Anlagenkomponenten ersetzt werden.
Vom Coillager oder direkt vom Lkw transportieren spezielle Coiltransportwagen schienengebunden oder als FTS Coilgewichte von bis zu 50 t direkt zu der Verwendungsstelle der Längsteil-, Querteil-, Streck-Biege-Richtmaschine oder zu Veredelungsanlagen.
Abwickelseite:
Hier werden Coils zur Weiterverarbeitung am Beginn einer Fertigungsstraße zugeführt. Ein Coilhubwagen übernimmt die Coils über seine Scherenhubeinrichtung und übergibt diese an ein spezielles Zwischenlager (Coillager in fahrbarer oder stationärer Ausführung).
Das verfahrbare Coillager richtet nun das jeweilige Coil zur Haspeldornmitte aus. Das stationäre Coillager wird direkt zur Haspeldornmitte angeordnet.
Ein zweiter Coilhubwagen übernimmt nun den Coil aus dem Lager und übergibt diesen an den Haspeldorn, die Höhenanpassung erfolgt über die integrierte Hubschere, die Längsausrichtung erfolgt über das frequenzgesteuerte Schienenfahrwerk.
Bei Bedarf werden die Coilhülsen über eine Kippeinrichtung unter dem Rollenaufbau durch direkte Übernahme vom Haspeldorn in ein Hülsenentsorgungslager transportiert.
Aufwickelseite:
Nach Bearbeitung der Bänder erfolgt das Aufwickeln zu Coils. Der Coilhubwagen übernimmt die Coils vom Haspeldorn und übergibt an ein Drehkreuz mit 4 Coilaufnahmearmen als Zwischenlager zur Übergabe an die Verpackungsanlage. Zur Sicherung der bereits verarbeiteten Materialien werden am Coilhubwagen Andruckarme und Coilscheibenbeistellarme montiert.
Bei Bedarf wird der Haspeldorn mit Aufnahmehülsen über eine Hülsenversorgungseinrichtung versorgt. Die Coilshülsen werden von einem Hülsenlager über eine Kippeinrichtung unter dem Prisma übernommen und an den Haspeldorn übergeben.
Alle Funktionen werden vollautomatisch gefahren. Durch die schnelle Arbeitsweise werden die Hub- und Transportsysteme den immer höheren Anforderungen an die verarbeitenden Maschinen gerecht.
Maßgeblich für die Wahl des richtigen Verfahrens sind die folgenden Faktoren:
- Sicherheit beim Transportieren von Coils bis zu 50 t
- Coilverarbeitung pro Tag
- Leistungsparameter der verarbeitenden Maschine
- Beschädigungsrisiko der Materialien (Edelstahl)
- Wirtschaftliche Gesichtspunkte (z.B. Stückzahlen)
Komponenten für leistungssteigernde Anlagenverkettungen
Bundhubwagen für Lasten von 5 bis 50 t
Die kompakten Scherenhubtische für große Lasten werden mit einem angetriebenen Schienenfahrwerk ausgerüstet. Sie dienen u.a. zum Coil-Transport vom Bundlager/Drehkreuz zur Maschine und umgekehrt.
Diverses Zubehör wie angetriebene Prismenrollen, Haltearme etc. erlauben eine prozessabhängige Anpassung an das Anforderungsprofil.
Bundlager stationär und verfahrbar
Um Krankapazität einzusparen und die Zuführung und den Abtransport zu den Anlagen zu gewährleisten, werden stationäre und verfahrbare Coil-Lager mit dem Bundhubwagen zu einem integrierten Bestandteil von Schnellwechselsystemen.
Drehkreuz
Drehkreuze werden als Pufferstation oder als Coilverteilstation vor oder nach den Bandanlagen eingesetzt.
In der Praxis erfolgen Coil-Übergaben innerhalb eines Durchmesserbereiche von 800 bis 2.500 mm. Um diesen Anforderungen an eine Förderanlage gerecht zu werden, sind GRUSE Drehkreuze mit einer vertikalen Höhenverstellung ausgerüstet. Dabei ist zu beachten, dass das Gewicht eines einzelnen Coils bis zu 100 t betragen kann.
Hülsenzuführung und Hülsenentsorgung
Werden Hülsen als Materialträger für Coils verwendet, so ist neben dem eigentlichen Coilwechsel die schnelle Hülsenzufuhr und Hülsenentnahme aus dem Magazin von entscheidender Bedeutung, um die Wechselzeiten drastisch zu reduzieren.
Coil-Kipper
Bedingt durch unterschiedliche Transport- und Logistikkonzepte werden Coils teilweise in horizontaler oder vertikaler Lage transportiert. Für die Verpackung oder Weiterverarbeitung müssen dann die Coils in die entsprechende Lage gekippt werden. Für diese Aufgabenstellung hat GRUSE Vorrichtungen bis zu 100 t im Programm.
Stapeltische mit Fördertechnik
Längs- und Querteillinien kombiniert mit Plattenein- und -auslaufanlagen benötigen Stapelstationen. Ausgeklügelte Führungen und äußerst exakte Hub- und Senkbewegungen garantieren eine genaue Stapelbildung. Durch das fliegende Umsteuern auf eine zweite oder dritte Stapelvorrichtung ist der kontinuierliche Fertigungsablauf gewährleistet.
Gruse Maschinenbau GmbH & Co. KG
Tel. 05154/9510-0
Fax 05154/2030
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